Weihnachten und Silvester in Neuseeland

Mittwoch, 02.01.2019

Der Dezember war eine relativ verwirrende Zeit für mich. Normalerweise bin ich bei kalten Minustemperaturen Ski gefahren. Dieses Jahr an Weihnachten habe ich die Zeit bei um die 30 Grad Celsius am Strand verbracht. Es war zwar alles sehr weihnachtlich geschmückt, aber trotzdem fühlte es sich für mich nicht nach Weihnachten an. Allerdings habe ich das gute Wetter natürlich trotzdem genossen.

Jedes Jahr an Weihnachten findet eine Weihnachtsparade in Howick statt. Dort bin ich repräsentativ mit meinem Rotary Blazer und einer Weihnachtsmütze mit Rotary und zwei anderen Austauschschülern mitgegangen. Man kann es sich so ähnlich vorstellen wie ein Karnevalsumzug.

Die Weihnachtsgeschenke wurden nicht wie bei uns gewohnt am 24. Dezember abends geöffnet, sondern erst am 25. Dezember morgens sehr schnell. Insgesamt waren wir zu sechst (meine Gasteltern Jackie und Courtenay, mein Gastbruder Craig, meine Gastschwester Jenni und ihr Freund Ryan und ich). Tagsüber haben wir einfach alle zusammengesessen und ein paar lustige Spiele gespielt. Gegen Mittag haben wir angefangen das Weihnachtsessen vorzubereiten. Es gab einen riesigen Schinken, der Stunden brauchte bis dieser gar war. Dazu gab es Gegrilltes, Kartoffelsalat, Salat, Wackelpudding und Schokopudding. Der ganze Tisch war voll mit Essen und es war noch so viel übrig, so dass wir die nächsten drei Tage noch davon gegessen haben.

An Silvester sind wir gegen 17 Uhr zu Freunden von meiner Gastfamilie gefahren. Diese wohnen im Norden Aucklands, das heißt wir fuhren circa eine Stunde dorthin. Am Anfang war es ein bisschen langweilig für mich, weil ich so gut wie keinen kannte. Doch nach einiger Zeit kam ich mit vielen ins Gespräch. Als Abendessen haben wir natürlich gegrillt. Mit Musik und gemütlichem Zusammensitzen warteten wir bis 24Uhr. Als es dann soweit war, ließen wir die Raketen in die Luft gehen und es richtig krachen. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Anschließend blieben wir noch bis 2 Uhr und fuhren dann nach Hause. Gegen 3 Uhr gingen wir schlafen. So startete das neue Jahr 2019 für mich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Skytower und Art Gallery

Samstag, 29.12.2018

Heute bin ich mit meinen Gasteltern Jackie und Cortenay gegen 11 Uhr in die Stadt gefahren. Dort angekommen, sind wir erstmal in die Art Gallery (Kunstgallerie) gegangen. Manche Bilder und Skulpturen waren sogar für mich sehr interessant, auch wenn ich kein großer Kunstliebhaber bin.

Anschließend sind wir zu einem mexikanischen Restaurant zum Mittagessen gegangen. Dort habe ich einen Burrito gegessen und hatte eine schöne Aussicht auf das Meer.

Nach dem Essen haben wir uns dazu entschieden, den Skytower hochzugehen. Wir durften auf drei verschieden hohe Plattformen gehen. Von dort aus konnte man eine 360° Aussicht über Auckland erhalten. Da das Wetter auch echt super an dem Tag war, konnte ich gute Fotos machen.

Der Skytower ist 320 Meter hoch und wir waren auf circa 300 Meter für diese Aussichten. Es war ein echt schöner Tag mit meinen Gasteltern.

 

 

 

Rotorua

Samstag, 15.12.2018

Heute bin ich mit meiner Gastfamilie nach Rotorua gefahren. Diese Stadt ist ungefähr 185 Kilometer entfernt. Um 10 Uhr ging es los und wir brauchten circa vier Stunden mit einem kleinen Zwischenstopp für Mittagessen. Sobald man diese Stadt erreicht, riecht es nach verfaulten Eiern (Schwefelgeruch), weil in dieser Stadt sehr viele Geysire und Schwefelquellen sind. Um diese zu sehen, haben wir einen drei Kilometer langen Spaziergang gemacht und einige Quellen gesehen. Diese waren über 100 Grad Celsius heiß und wenn man neben diesen Schwefelquellen stand, war der Geruch kaum auszuhalten.

 

Den warmen Abend ließen wir in einem Restaurant ausklingen. Am nächsten Tag nahmen wir die Gondel, um auf einen hochgelegenen Aussichtspunkt zu kommen. Von dort aus gibt es eine schöne Aussicht auf den See von Rotorua.

Wir sind mit einem Rennrodel den Berg herunterfahren und mit einer Seilbahn wieder hoch. Dies machten wir insgesamt dreimal und es hat sehr viel Spaß gemacht. 

 

Gegen 14 Uhr mussten wir wieder zurückfahren, weil mein Gastvater wieder zu seiner Arbeitsstelle auf die Südinsel fliegen musste. Insgesamt kann ich sagen, dass es ein sehr interessanter und schöner Ausflug mit meinen Gasteltern Jackie und Courtenay war.

Auckland Theater

Sonntag, 09.12.2018

Heute bin ich mit meiner Gastmutter Jackie und mit meiner Gastschwester, die ebenfalls Jenni heißt, in das Auckland Theater gegangen. Dafür haben wir uns natürlich auch hübsche Kleider angezogen. Dort haben wir das Ballett vom Nussknacker gesehen. Es ging 2 Stunden lang (19 bis 21 Uhr). Es hat mir echt super gefallen und es hat sehr viel Spaß gemacht zu zusehen. Auch der große Saal mit seiner tollen Bühnendekoration sah sehr schön aus. Leider durfte man keine Bilder machen. Es war ein sehr gelungener Abend.

Auckland Tag

Freitag, 07.12.2018

Am Auckland Tag mussten alle Inbound-Schüler und Outbound-Schüler in die Innenstadt von Auckland kommen. Es war ein sehr früher Start für mich in den Tag, weil ich um 6:30 Uhr schon losfahren musste, damit ich eine Stunde später am Ziel bin. Wir trafen uns an der Feuerwehrstation. Dort haben wir erstmal die Feuerwehrautos gezeigt bekommen und durften anschließend auch mit der Drehleiter auf circa 30 Meter Höhe hochfahren. Von dort hatte man eine wunderschöne Aussicht.

 

Anschließend sind wir zum Bürgermeister von Auckland gegangen. Mit diesem haben wir dann circa 20 Minuten geredet, bevor er zu seinem nächsten Termin musste.

Danach ging es für alle zur Polizeistation weiter. Dort haben sie uns einen Drogenspürhund gezeigt. Außerdem wurde uns auch die ganze Schutzausrüstung gezeigt, die sie bei Einsätzen anziehen müssen. Allein die Weste war für mich schon viel zu schwer (20kg). Es war sehr interessant.

Von dort aus ging es direkt weiter für uns, denn wir haben eine Schnitzeljagd durch ganz Auckland gemacht. Wir wurden in Teams dafür eingeteilt. Ich war mit Jake in einem Team, der Mitte Januar sein Auslandsjahr  in Deutschland beginnt. Zusammen mussten wir Fragen beantworten, an verschiedene Plätze gehen und Fotos machen.

Um 16 Uhr haben wir alle uns wieder an der Fähre getroffen, damit wir um 16:30 Uhr zur Half Moon Bay gemeinsam fahren konnten. Anschließend wurden wir mit Autos abgeholt und wir haben uns bei einem Rotarier zu Hause getroffen. Dort wurde die Schnitzeljagd ausgewertet und wir sind auf dem zweiten Platz von fünf Plätzen gelandet. Danach haben wir noch zusammen Abend gegessen. Ich bin gegen 20 Uhr von meinem Gastvater abgeholt worden. Somit endet ein schöner, aber auch anstrengender Tag für mich.

Südinseltour

Mittwoch, 05.12.2018

Ich zeige euch nun, was ich auf meiner Südinseltour mit den anderen 31 Austauschschülern in der Zeit vom 17.11.2018 bis 05.12.2018 (19 Tage) alles erlebt habe:

Wellington (Tag 1 und 2):

 

 

Motueka & Abel Tasman (Tag 3 bis 5):

 

Murchison & Greymouth & Rafting (Tag 6):

 

Fox Glacier & Makarora (Tag 7):

 

Lake Wanaka & Puzzleworld (Tag 8):

 

Queenstown (Tag 9 bis 11):

 

Lake Te Anau & Doubtful Sound (Tag 12 und 13):

 

Oamaru (Tag 14):

 

Mount Cook & Lake Pukaki (Tag 15 bis 17):

 

Christchurch (Tag 18 und 19):

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurz vor der Südinseltour

Freitag, 16.11.2018

Mittlerweile habe ich schon meinen Koffer fertig gepackt. Morgen am Samstag, dem 17.11.2018, geht es auf die fast dreiwöchige Südinseltour. Diese Tour machen wir mit allen Distrikten der Nordinsel (9910, 9920, 9930 und 9940). Insgesamt sind wir 32 Austauschschüler und vier Betreuer.

Da ich dort nicht so viel Zeit habe und auch nicht meinen Laptop mitnehmen werde, melde ich mich die nächsten drei Wochen erstmal nicht. Danach erzähle ich dann von meinen Erlebnissen auf der Südinseltour.

Farm Wochenende

Montag, 12.11.2018

Am Freitag, dem 09.11.2018, machten meine Gastmutter Jackie und ich mich auf Weg zu Tracey's (Vorsitzende von Distrikt 9920) und John's (Ehemann von Tracey) Zuhause. Auf dem Weg dorthin holten wir noch Viki (Austauschschülerin aus Österreich) ab. Als Malena (Austauschschülerin aus Argentinien), Maria (Austauschschülerin aus Dänemark), Lily (Austauschschülerin aus Frankreich), Viki und ich angekommen waren, machten wir uns mit Autos auf den Weg  zu einer nahegelegenen ehemaligen Farm. In dieser Farm wurden früher Schafe gehalten. Die Farmbesitzerin Lisa ist eine gute Freundin von Tracey, so dass sie das alles mitorganisiert hat. Sie besitzt ein Haus mit einem Pool und Whirlpool. In der Farm, in der wir übernachteten, hatten wir einen Billardtisch, zwei Autospiele, eine Tischtennisplatte sowie kleine Gesellschaftsspiele und Kartenspiele. So wurde uns nie langweilig.

An dem Tag fuhren wir gegen 14 Uhr mit dem Auto circa 30 Minuten zu einem Strand mit schwarzem Sand. Es sah so schön aus. Ich war vorher noch nie an einem Strand mit schwarzem Sand.

Um eine bessere Aussicht zu haben, sind wir ungefähr 20 Minuten auf einen kleinen Hügel gewandert.

Von dort aus genossen wir den schönen Ausblick und schossen natürlich noch viele Fotos.

Anschließend gingen wir wieder hinunter. Am Strand haben wir dann noch einen Spaziergang gemacht.

Dort kamen wir auch an einer kleinen Höhle vorbei.

Anschließend machten wir uns wieder auf den Rückweg, weil es danach aussah, dass es jede Minute anfangen könnte, zu regnen.

An der Farm wieder angekommen, zogen wir fünf uns um, damit wir in den Pool und in den Whirlpool gehen konnten.

Gegen 18 Uhr wurden wir zum Essen gerufen. Als Abendessen gab es Fish & Chips, was hier sehr lecker schmeckt. Anschließend sind wir wieder in den Whirlpool gegangen. Dort haben wir noch lange zusammen erzählt. Wir hatten sehr viel Spaß.

Gegen 22 Uhr gingen wir zur Farm zurück und spielten dort noch ein paar Spiele. Um 24 Uhr gingen wir zu Bett, bevor wir um 4 Uhr bereits wieder aufstehen mussten. Wir zogen unsere Gummistiefel an und fuhren zu einer Kuhfarm.

Dort holten wir alle Kühe zum Melken rein. Danach durften wir die Melkmaschine an den Eutern der Kühen befestigen.

An diesem Tag habe ich erfahren, dass die Kühe zweimal am Tag gemolken werden und jede Kuh circa 50 Liter Milch an einem Tag gibt.

Anschließend fuhren wir zurück, um gemeinsam zu frühstücken. Um 7 Uhr hatten wir noch zwei Stunden Zeit, die wir alle zum Schlafen nutzten, weil wir alle noch sehr müde waren. Gegen 9 Uhr machten wir uns weiter auf den Weg zu einer Schaffarm. Die Tochter der Familie, die diese Farm besitzt, beginnt im Januar ihr Austauschjahr in Österreich. Im Moment wohnt bei dieser Familie auch Lily. Wir hatten einen kleinen Blick über die Farm und durften die Fütterung eines kleinen Lämmchen übernehmen.

Anschließend kam der Schafscherer und bereitete die Maschine zum Scheren vor. Manchmal lag das Schaf fast mit dem ganzen Gewicht auf den Beinen des Schafscherers. Das sah sehr anstrengend aus. Wir durften auch einmal kurz ein Schaf scheren. Wir fünf nahmen alle ein bisschen Wolle, um daraus einen kleinen Zopf zu flechten, damit wir diesen als Erinnerung an unseren Blazer befestigen können.

Danach aßen wir zu Mittag noch Hamburger bei der Familie. Anschließend fuhren wir wieder zu Tracey's Zuhause. Da ihr Haus direkt an einem See liegt, konnten wir dort Wassersport machen. Wir wurden auf einer runden Wassermatte hinter einem Jetski über das Wasser gezogen. Es war anstrengend, sich dort festzuhalten. Ich bin dabei dreimal ins Wasser gefallen. Anschließend fuhren wir noch Wasserski. Dies war noch viel schwieriger. Dabei bin ich bestimmt 50 Mal ins Wasser gefallen, bevor ich mal für fünf Sekunden auf den Skiern stand. Danach waren wir alle sehr erledigt. Auf der Farm angekommen, sind wir direkt zur Entspannung in den Whirlpool gegangen sind. Um 20 Uhr gab es dann Abendessen: Tortilla Chips mit Hackfleisch, Frischkäse, Guacamole und Käse. Das hat sehr lecker geschmeckt, besonders weil ich es in dieser Variation zuvor noch nie gegessen habe. Anschließend saßen wir zusammen und spielten noch viele Spiele.

Am nächsten Tag schliefen wir bis circa 8 Uhr und frühstückten. Danach mussten wir leider schon zusammen packen, weil unsere Gasteltern uns um 10 Uhr abholten. Wir verabschiedeten uns alle voneinander und fuhren danach wieder nach Hause. Insgesamt war es ein sehr schönes, interessantes und lustiges Wochenende.

 

 

 

 

 

 

Ein kleiner Trip am Samstag

Samstag, 20.10.2018

Heute machten meine Gasteltern und ich einen Ausflug und sind gegen 10 Uhr gestartet. Auf dem Weg holten wir noch meine Gastschwester (Jenny, 24 Jahre) in Papakura ab, was circa 30 Minuten südlich entfernt liegt. Dort lebt sie zusammen mit ihrem Freund und zwei Hunden in einem kleinen Haus. Danach fuhren wir nochmal 30 Minuten östlich weiter und hielten an dem Hunua Wasserfall an. Der Wasserfall sieht beeindruckend aus und von einer etwas weiter entfernten Brücke hat man eine sehr schöne Aussicht auf den Wasserfall.


Anschließend machten wir uns schon auf dem Weg zum Mittagessen. Wir gingen in ein kleines Restaurant, wo wir eine sehr schöne Aussicht auf das Meer, die Palmen und die vielen Yachten hatten. Dadurch, dass es so gutes Wetter war, bekamen wir schon ein Sommergefühl.

Zum Essen probierte ich etwas Neues aus. Dieses bestand aus Teig, Hähnchen, Jalapenos und einer Soße. Es war zwar ein wenig scharf, aber trotzdem sehr lecker und hat mir gut geschmeckt. Nach dem Essen sind wir zu einem nahegelegenen Strand gefahren. Dort sind wir spazieren gegangen und hatten wiederum eine sehr schöne Aussicht. Das Meer schimmerte durch die Sonne blau bis türkis und ich genoss diesen Spaziergang sehr.

Anschließend fuhren wir zu einem kleinen Wanderweg. Dort machten wir ebenfalls einen kleinen Sparziergang und genossen die letzten Sonnenstrahlen an diesem Tag um 17 Uhr. Von dort hatten wir einen wunderbaren Blick in die Natur von Neuseeland. Außerdem sah ich sehr viele Vögel, die typisch für Neuseeland sind. Leider flogen diese aber so schnell, dass ich kein richtiges Foto von ihnen machen konnte. Dennoch konnte ich ein Foto mit Schafen machen.


Gegen 17:30 Uhr fuhren wir zurück. Meine Gastschwester setzten wir wieder in Papakura ab und fuhren anschließend weiter nach Hause. Dort angekommen, wurden wir von meinem Gastbruder und den zwei Hunden in Empfang genommen. Insgesamt kann ich sagen, dass es ein sehr schöner Trip war und ich sehr viel Neues gesehen habe. Ich habe mich sehr gefreut, dass meine Gasteltern diesen Ausflug mit mir unternommen haben.

 

Rangitoto Island Trip

Donnerstag, 11.10.2018

Heute ging mein Ferientag früher als gewohnt für mich los. Ich packte meinen Rucksack und zog mir meine Sportklamotten an. Ich wurde um 9 Uhr morgens von Robyn (meiner  Inbound Coordinatorin meines Rotary Distriktes) abgeholt. Danach holten wir Maria (Austauschschülerin aus Dänemark) und Viki (Austauschschülerin aus Österreich) ab. Zu viert fuhren wir nach Auckland City, welches eine Stunde dauerte. Wir parkten  das Auto und gingen zur Fähre. Dort trafen wir Tracey (die Vorsitzende des Rotary Komitees unseres Distriktes), Malena (Austauschschülerin aus Argentinien) und Lily (Austauschschülerin aus Frankreich). Damit war unser kleiner Distrikt komplett. Denn wir sind insgesamt fünf Mädchen. Diesen Trip haben wir am Marae Wochenende geplant, weil wir uns öfters sehen wollten. Da noch Ferien sind, ist es jetzt einfacher, uns zu treffen. In der Schulzeit ist es sehr schwierig, dass wir fünf uns sehen können. Und es ist toll, dass Robyn und Tracey uns unterstützen und dieses ermöglicht haben.

Um 10:20 Uhr fuhr unsere Fähre für eine halbe Stunde zu Rangitoto Island.


Rangitoto Island ist ein Vulkan, der aber schon seit über 600 Jahren nicht mehr ausgebrochen ist.

Gegen 11 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Krater des Vulkans. Unterwegs sahen wir getrocknete Lava, die wie sehr große schwarze Steine aussehen. Den Weg, den wir nahmen, bestand aus Sand und kleinen Steinen, die auch aus der getrockneten Lava bestanden. Dieses machte uns den Aufstieg noch schwieriger. Denn es ging ganz schön steil hoch und an manchen Stellen mussten wir auch ein kleines Stück klettern. Besonders am Ende, wo unsere Beine schon müde wurden, war es besonders hart. Schließlich sind wir nach einer Stunde und 45 Minuten oben angekommen. Oben konnten wir noch ein paar Bilder von der schönen Aussicht machen sowie Bilder von uns.


Innerhalb von fünf Minuten fing es stark an zu regnen und es wurde sehr neblig. Zu unserem Glück war dort eine kleine Hütte, wo wir uns unterstellten. Dort aßen wir unsere Sandwiches und kleine Snacks und warteten bis der Regen weniger wurde. 

Nach einer halben Stunde Pause in der Hütte wurde der Regen weniger. Dennoch zogen wir alle unsere Regenjacken an und machten uns wieder auf dem Rückweg. Auf dem Weg kamen wir am Krater vorbei, der sehr groß ist und mittlerweile mit vielen Pflanzen bepflanzt ist.


Auf dem Weg nach unten fing es wieder sehr stark an zu regnen. Insgesamt brauchten wir ungefähr 40 Minuten für den Rückweg. Unten angekommen warteten wir auf die nächste Fähre. In dieser Zeit haben wir viel geredet und uns über unsere Erlebnisse in Neuseeland ausgetauscht. Als die Fähre kam, verbrachten wir die letzten 30 Minuten vorerst zusammen. Nachdem die Fähre in Auckland City wieder angelegt hatte, verabschiedeten wir Lily, Malena und Tracey. Wir machten uns wieder auf dem Weg zum Auto und fuhren eine Stunde nach Hause zurück. Zuerst wurde Viki bei ihrer Gastfamilie abgesetzt und danach ich. Meine Gastmutter begrüßte mich herzlich. An diesem Tag ruhte ich mich nur noch aus und merkte schon, dass ich Muskelkater bekam. Trotzdem war es ein sehr schöner Tag mit allen zusammen zu sein. Mir hatte es sehr gut gefallen und ich hatte sehr viel Spaß.

 

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