Farm Wochenende

Montag, 12.11.2018

Am Freitag, dem 09.11.2018, machten meine Gastmutter Jackie und ich mich auf Weg zu Tracey's (Vorsitzende von Distrikt 9920) und John's (Ehemann von Tracey) Zuhause. Auf dem Weg dorthin holten wir noch Viki (Austauschschülerin aus Österreich) ab. Als Malena (Austauschschülerin aus Argentinien), Maria (Austauschschülerin aus Dänemark), Lily (Austauschschülerin aus Frankreich), Viki und ich angekommen waren, machten wir uns mit Autos auf den Weg  zu einer nahegelegenen ehemaligen Farm. In dieser Farm wurden früher Schafe gehalten. Die Farmbesitzerin Lisa ist eine gute Freundin von Tracey, so dass sie das alles mitorganisiert hat. Sie besitzt ein Haus mit einem Pool und Whirlpool. In der Farm, in der wir übernachteten, hatten wir einen Billardtisch, zwei Autospiele, eine Tischtennisplatte sowie kleine Gesellschaftsspiele und Kartenspiele. So wurde uns nie langweilig.

An dem Tag fuhren wir gegen 14 Uhr mit dem Auto circa 30 Minuten zu einem Strand mit schwarzem Sand. Es sah so schön aus. Ich war vorher noch nie an einem Strand mit schwarzem Sand.

Um eine bessere Aussicht zu haben, sind wir ungefähr 20 Minuten auf einen kleinen Hügel gewandert.

Von dort aus genossen wir den schönen Ausblick und schossen natürlich noch viele Fotos.

Anschließend gingen wir wieder hinunter. Am Strand haben wir dann noch einen Spaziergang gemacht.

Dort kamen wir auch an einer kleinen Höhle vorbei.

Anschließend machten wir uns wieder auf den Rückweg, weil es danach aussah, dass es jede Minute anfangen könnte, zu regnen.

An der Farm wieder angekommen, zogen wir fünf uns um, damit wir in den Pool und in den Whirlpool gehen konnten.

Gegen 18 Uhr wurden wir zum Essen gerufen. Als Abendessen gab es Fish & Chips, was hier sehr lecker schmeckt. Anschließend sind wir wieder in den Whirlpool gegangen. Dort haben wir noch lange zusammen erzählt. Wir hatten sehr viel Spaß.

Gegen 22 Uhr gingen wir zur Farm zurück und spielten dort noch ein paar Spiele. Um 24 Uhr gingen wir zu Bett, bevor wir um 4 Uhr bereits wieder aufstehen mussten. Wir zogen unsere Gummistiefel an und fuhren zu einer Kuhfarm.

Dort holten wir alle Kühe zum Melken rein. Danach durften wir die Melkmaschine an den Eutern der Kühen befestigen.

An diesem Tag habe ich erfahren, dass die Kühe zweimal am Tag gemolken werden und jede Kuh circa 50 Liter Milch an einem Tag gibt.

Anschließend fuhren wir zurück, um gemeinsam zu frühstücken. Um 7 Uhr hatten wir noch zwei Stunden Zeit, die wir alle zum Schlafen nutzten, weil wir alle noch sehr müde waren. Gegen 9 Uhr machten wir uns weiter auf den Weg zu einer Schaffarm. Die Tochter der Familie, die diese Farm besitzt, beginnt im Januar ihr Austauschjahr in Österreich. Im Moment wohnt bei dieser Familie auch Lily. Wir hatten einen kleinen Blick über die Farm und durften die Fütterung eines kleinen Lämmchen übernehmen.

Anschließend kam der Schafscherer und bereitete die Maschine zum Scheren vor. Manchmal lag das Schaf fast mit dem ganzen Gewicht auf den Beinen des Schafscherers. Das sah sehr anstrengend aus. Wir durften auch einmal kurz ein Schaf scheren. Wir fünf nahmen alle ein bisschen Wolle, um daraus einen kleinen Zopf zu flechten, damit wir diesen als Erinnerung an unseren Blazer befestigen können.

Danach aßen wir zu Mittag noch Hamburger bei der Familie. Anschließend fuhren wir wieder zu Tracey's Zuhause. Da ihr Haus direkt an einem See liegt, konnten wir dort Wassersport machen. Wir wurden auf einer runden Wassermatte hinter einem Jetski über das Wasser gezogen. Es war anstrengend, sich dort festzuhalten. Ich bin dabei dreimal ins Wasser gefallen. Anschließend fuhren wir noch Wasserski. Dies war noch viel schwieriger. Dabei bin ich bestimmt 50 Mal ins Wasser gefallen, bevor ich mal für fünf Sekunden auf den Skiern stand. Danach waren wir alle sehr erledigt. Auf der Farm angekommen, sind wir direkt zur Entspannung in den Whirlpool gegangen sind. Um 20 Uhr gab es dann Abendessen: Tortilla Chips mit Hackfleisch, Frischkäse, Guacamole und Käse. Das hat sehr lecker geschmeckt, besonders weil ich es in dieser Variation zuvor noch nie gegessen habe. Anschließend saßen wir zusammen und spielten noch viele Spiele.

Am nächsten Tag schliefen wir bis circa 8 Uhr und frühstückten. Danach mussten wir leider schon zusammen packen, weil unsere Gasteltern uns um 10 Uhr abholten. Wir verabschiedeten uns alle voneinander und fuhren danach wieder nach Hause. Insgesamt war es ein sehr schönes, interessantes und lustiges Wochenende.

 

 

 

 

 

 

Ein kleiner Trip am Samstag

Samstag, 20.10.2018

Heute machten meine Gasteltern und ich einen Ausflug und sind gegen 10 Uhr gestartet. Auf dem Weg holten wir noch meine Gastschwester (Jenny, 24 Jahre) in Papakura ab, was circa 30 Minuten südlich entfernt liegt. Dort lebt sie zusammen mit ihrem Freund und zwei Hunden in einem kleinen Haus. Danach fuhren wir nochmal 30 Minuten östlich weiter und hielten an dem Hunua Wasserfall an. Der Wasserfall sieht beeindruckend aus und von einer etwas weiter entfernten Brücke hat man eine sehr schöne Aussicht auf den Wasserfall.


Anschließend machten wir uns schon auf dem Weg zum Mittagessen. Wir gingen in ein kleines Restaurant, wo wir eine sehr schöne Aussicht auf das Meer, die Palmen und die vielen Yachten hatten. Dadurch, dass es so gutes Wetter war, bekamen wir schon ein Sommergefühl.

Zum Essen probierte ich etwas Neues aus. Dieses bestand aus Teig, Hähnchen, Jalapenos und einer Soße. Es war zwar ein wenig scharf, aber trotzdem sehr lecker und hat mir gut geschmeckt. Nach dem Essen sind wir zu einem nahegelegenen Strand gefahren. Dort sind wir spazieren gegangen und hatten wiederum eine sehr schöne Aussicht. Das Meer schimmerte durch die Sonne blau bis türkis und ich genoss diesen Spaziergang sehr.

Anschließend fuhren wir zu einem kleinen Wanderweg. Dort machten wir ebenfalls einen kleinen Sparziergang und genossen die letzten Sonnenstrahlen an diesem Tag um 17 Uhr. Von dort hatten wir einen wunderbaren Blick in die Natur von Neuseeland. Außerdem sah ich sehr viele Vögel, die typisch für Neuseeland sind. Leider flogen diese aber so schnell, dass ich kein richtiges Foto von ihnen machen konnte. Dennoch konnte ich ein Foto mit Schafen machen.


Gegen 17:30 Uhr fuhren wir zurück. Meine Gastschwester setzten wir wieder in Papakura ab und fuhren anschließend weiter nach Hause. Dort angekommen, wurden wir von meinem Gastbruder und den zwei Hunden in Empfang genommen. Insgesamt kann ich sagen, dass es ein sehr schöner Trip war und ich sehr viel Neues gesehen habe. Ich habe mich sehr gefreut, dass meine Gasteltern diesen Ausflug mit mir unternommen haben.

 

Rangitoto Island Trip

Donnerstag, 11.10.2018

Heute ging mein Ferientag früher als gewohnt für mich los. Ich packte meinen Rucksack und zog mir meine Sportklamotten an. Ich wurde um 9 Uhr morgens von Robyn (meiner  Inbound Coordinatorin meines Rotary Distriktes) abgeholt. Danach holten wir Maria (Austauschschülerin aus Dänemark) und Viki (Austauschschülerin aus Österreich) ab. Zu viert fuhren wir nach Auckland City, welches eine Stunde dauerte. Wir parkten  das Auto und gingen zur Fähre. Dort trafen wir Tracey (die Vorsitzende des Rotary Komitees unseres Distriktes), Malena (Austauschschülerin aus Argentinien) und Lily (Austauschschülerin aus Frankreich). Damit war unser kleiner Distrikt komplett. Denn wir sind insgesamt fünf Mädchen. Diesen Trip haben wir am Marae Wochenende geplant, weil wir uns öfters sehen wollten. Da noch Ferien sind, ist es jetzt einfacher, uns zu treffen. In der Schulzeit ist es sehr schwierig, dass wir fünf uns sehen können. Und es ist toll, dass Robyn und Tracey uns unterstützen und dieses ermöglicht haben.

Um 10:20 Uhr fuhr unsere Fähre für eine halbe Stunde zu Rangitoto Island.


Rangitoto Island ist ein Vulkan, der aber schon seit über 600 Jahren nicht mehr ausgebrochen ist.

Gegen 11 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Krater des Vulkans. Unterwegs sahen wir getrocknete Lava, die wie sehr große schwarze Steine aussehen. Den Weg, den wir nahmen, bestand aus Sand und kleinen Steinen, die auch aus der getrockneten Lava bestanden. Dieses machte uns den Aufstieg noch schwieriger. Denn es ging ganz schön steil hoch und an manchen Stellen mussten wir auch ein kleines Stück klettern. Besonders am Ende, wo unsere Beine schon müde wurden, war es besonders hart. Schließlich sind wir nach einer Stunde und 45 Minuten oben angekommen. Oben konnten wir noch ein paar Bilder von der schönen Aussicht machen sowie Bilder von uns.


Innerhalb von fünf Minuten fing es stark an zu regnen und es wurde sehr neblig. Zu unserem Glück war dort eine kleine Hütte, wo wir uns unterstellten. Dort aßen wir unsere Sandwiches und kleine Snacks und warteten bis der Regen weniger wurde. 

Nach einer halben Stunde Pause in der Hütte wurde der Regen weniger. Dennoch zogen wir alle unsere Regenjacken an und machten uns wieder auf dem Rückweg. Auf dem Weg kamen wir am Krater vorbei, der sehr groß ist und mittlerweile mit vielen Pflanzen bepflanzt ist.


Auf dem Weg nach unten fing es wieder sehr stark an zu regnen. Insgesamt brauchten wir ungefähr 40 Minuten für den Rückweg. Unten angekommen warteten wir auf die nächste Fähre. In dieser Zeit haben wir viel geredet und uns über unsere Erlebnisse in Neuseeland ausgetauscht. Als die Fähre kam, verbrachten wir die letzten 30 Minuten vorerst zusammen. Nachdem die Fähre in Auckland City wieder angelegt hatte, verabschiedeten wir Lily, Malena und Tracey. Wir machten uns wieder auf dem Weg zum Auto und fuhren eine Stunde nach Hause zurück. Zuerst wurde Viki bei ihrer Gastfamilie abgesetzt und danach ich. Meine Gastmutter begrüßte mich herzlich. An diesem Tag ruhte ich mich nur noch aus und merkte schon, dass ich Muskelkater bekam. Trotzdem war es ein sehr schöner Tag mit allen zusammen zu sein. Mir hatte es sehr gut gefallen und ich hatte sehr viel Spaß.

 

Marae Wochenende

Montag, 01.10.2018

Am Freitag haben mich meine Gasteltern nach Pakuranga gefahren. Dort wurde ich schon von den anderen Austauschschülern und den anderen Rotary Mitgliedern empfangen.

Dort haben wir eine kleine Vorstellungsrunde gemacht. Danach haben wir eine Zeremonie der Maori Kultur gesehen, die von zwei Frauen und einem Mann vorgeführt wurden. Bevor wir das Begegnungshaus betreten durften, mussten wir alle die Schuhe ausziehen. In den ersten Reihen müssen immer die Männer Platz nehmen und dahinter die Frauen. Zur Begrüßung fingen die drei auf der Sprache von Maori an zu singen. Anschließend haben uns die zwei Frauen etwas von der Maori Kultur erzählt.

Insgesamt waren wir fünf Austauschschüler aus verschiedenen Herkunftsländern und es waren sechs neuseeländische Schüler, die ihr Austauschjahr im Januar beginnen. Darunter auch der Junge Jake, der nach Deutschland geht.

Die Frauen erzählten uns auch, wofür die Schnitzereien an den Wänden des Begegnungshauses unter der Maori Kultur stehen.                 

 

Als wir damit fertig waren, fingen wir an mit ihnen Lieder auf maorisch zu singen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Damit war der erste Tag unseres Wochenende schon vorbei und wir ließen es nur mit einem kleinem Kartenspiel noch lustig ausklingen.

Am nächsten Tag (Samstag) klingelte der Wecker für uns schon um 6:15 Uhr. Alle waren sehr müde und nach dem Frühstück ging es schon weiter. Wir sangen weiter ein paar Lieder und studierten dazu auch eine bestimmte Performance ein.

Außerdem übten wir auch einen traditionellen Tanz (Haka genannt) mit einem besonderen Hilfsmittel (Poi genannt). Zusätzlich haben wir auch noch eine Performance mit Stöcken einstudiert, die wir zu den richtigen Stellen des Liedes durch die Luft werfen mussten. Dies hat mir sehr viel Spaß gemacht.

  

Wir haben alle Lieder und alle Performances einstudiert und so gut wie es ging an dem Tag auswendig gelernt, damit wir sie am nächsten Tag unseren Gasteltern und Counsellor vorstellen konnten. Am Ende haben wir aus einem Blatt einer bestimmten Pflanze noch etwas geflechtet.

An diesem Abend kamen noch Austauschschüler, die schon Jahre zuvor ihr Austausch gemacht haben. Es wurden interessante Unterhaltungen geführt und wir haben mit ihnen auch lustige Spiele zur Abwechslung gespielt.

Sonntag Morgen starteten wir wieder um 6:15 Uhr. Nach dem Frühstück probten wir nochmal ein, zwei Sachen bevor die Gasteltern und Counsellor erschienen. Dort fingen wir an unsere Performance zu zeigen, die wir uns hart am Wochenende erarbeitet hatten. Man merkte uns an, wieviel Spaß uns das machte.

Nach unsereren Vorführungen gab es eine kleine Stärkung und wir unterhielten uns alle miteinander und tauschten uns untereinander aus. Besonders wir Austauschschüler genossen die gemeinsame Zeit und hatten sehr viel Spaß. Das Wochenende war echt schön und interessant und die Zeit verflog so schnell, was sehr schade war. Am Ende haben wir uns verabschiedet.  Ich werde die anderen Austausschüler dann auf unserer dreiwöchigen Südinsel-Tour, die Mitte November beginnt, wiedersehen.

 

Mein erster Gastfamilienwechsel

Mittwoch, 26.09.2018

Am Dienstag, den 24.09.2018, habe ich nach der Schule angefangen, meinen Koffer zu  zu packen. Ich wusste, dass ich mittwochs meine Gastfamilie tauschen würde. Ich packte meinen Koffer fast fertig, bis auf ein paar Sachen, die ich noch benötigte. Einen Tag später habe ich meinen Koffer dann ganz fertig gepackt. Und ich muss sagen, es war eine ganz schöne Arbeit. Immerhin musste ich alle Sachen packen, die ich aus Deutschland mitgenommen habe und die bislang schon dazu gekommen sind.

Am Abend hatte ich noch ein Abschlussabendessen mit meiner ersten Gastfamilie. Dieses fand ich schon sehr traurig, da ich mich dort sehr heimisch und wohlgefühlt habe. Nachdem Essen fuhren mich meine Gasteltern zu meiner zweiten Gastfamilie. Diese ist nur 5 Minuten mit dem Auto entfernt. 

Dort wurde ich von meinen Gasteltern, meinem Gastbruder und den zwei Hunden und drei Katzen herzlich begrüßt. Nachem wir noch alle kurz geredet haben, habe ich mich dann von meinem bisherigen Gastvater Stewart und meiner bisherigen Gastmutter Margaret verabschiedet. Ich bin sehr dankbar und habe die Zeit bei Ihnen sehr genossen.

In meiner neuen Gastfamilie bin ich mit all meinen Sachen in mein neues Zimmer gegangen und habe angefangen wieder alles auszupacken. Bis ich alles wieder geordnet und ausgepackt hatte, war es auch schon 22 Uhr. Anschließend habe ich mich einfach nur noch fertig fürs Bett gemacht, weil es ein sehr langer und anstrengender Tag für mich war. 

Ein gemütlicher Sonntagmittag am Strand

Sonntag, 23.09.2018

Heute gegen 11 Uhr haben wir uns mit dem Auto zum Northshore auf den Weg gemacht. Dafür benötigten wir circa eine Stunde. Dort angekommen, haben wir unsere Picknickdecke ausgebreitet und erstmal die schöne Aussicht am Cheltenham Beach genossen.

Wir hatten ein schönes Picknick mit Sandwiches und Cracker. Nach unserem kleinen Picknick sind wir einfach gemütlich liegen geblieben und haben die Sonne sowie das Meeresrauschen genossen.

Anschließend haben wir die Sachen zurück ins Auto gelegt, damit wir uns zu Fuß auf den Weg zum Maungauika machen konnten, der am Ende des Strandes liegt. Von dort aus ging es erstmal über 100 Treppenstufen hoch. Dort angekommen musste man durch Tunnel gehen. Es gab auch alte Kanonen, die man sich angucken konnte. Denn von dort oben haben sich die Soldaten im 2.Weltkrieg vorbereitet, um gegen die Japaner zu kämpfen. Zu der Abwehr gegen die Japaner ist es aber nie kommen.

Von dort oben aus hatte man eine schöne Aussicht auf Auckland City und eine noch viel bessere Sicht auf die Weite des Meeres. 

Nachdem wir einmal rund gegangen sind, haben wir uns auf unserem Heimweg gemacht. Um 17 Uhr waren wir wieder zu Hause.

Mein Tag im Auckland Zoo

Samstag, 15.09.2018

Heute bin ich mit meiner Gastmutter Margaret in den Zoo in Auckland gefahren. Dieser ist in verschiedene Zonen, wie zum Beispiel Afrika, Südamerika, Australien oder Neuseeland aufgeteilt. Das heißt immer, wenn man in eine bestimmte Zone kommt, sieht es dem entsprechend so aus und ist mit den Tieren ausgestattet, die dort zu hause sind. Ich habe natürlich viele Tiere gesehen, die es in den deutschen Zoo's gibt.

Aber es gab auch andere Tiere, die es nicht in unseren Zoo's gibt. Dazu zählen zum Beispiel viele Vogelarten, die in Neuseeland aber sehr verbreitet sind. Leider konnten wir davon nicht all zu viele zu Gesicht bekommen, weil diese sich sehr gut zwischen Palmen, Bäumen und Büschen versteckt haben. Einer jedoch kam uns sehr nah. 

Natürlich gibt es in dem Zoo auch den (flugunfähigen!) Vogel Kiwi. Um diese zu sehen, mussten wir in einen dunklen Raum gehen, weil diese nachtaktiv sind. Da es sehr dunkel war, konnte ich nur die Umrisse von einem sehen und deswegen leider kein Foto machen. Der "Kiwi" ist auch das Nationalsymbol Neuseelands.

Insgesamt sind wir 3,5 Stunden durch den Zoo gegangen. Anschließend sind wir wieder nach Hause gefahren.

Dort angekommen, habe ich mich schnell fertig gemacht, weil ich nach 15 Minuten direkt schon wieder los musste. Ich hatte ein Treffen mit meiner zweiten Gastfamilie. Dieses Treffen war dafür gedacht, dass ich sie kennenlerne und ein Eindruck von dem Haus und besonders meinem Zimmer bekomme. Unter anderem wurde ich nicht nur von den Eltern und dem 22-jährigen Sohn begrüßt, sondern auch von zwei Hunden und drei Katzen. Zum Abendessen gab es leckere Spaghetti Bolognese und wir ließen den gemütlichen Abend um 21 Uhr ausklingen. Anschließend wurde ich wieder zurückgefahren. In zwei Wochen werde ich dann meine Gastfamilie tauschen.

Mein Wochenende auf den Coromandeln

Montag, 10.09.2018

Am Samstag, den 08.09.2018, wurde ich gegen 9:30 Uhr von meinem Counsellor John, seiner Frau Wendy und ihrem Hund Thyme zu Hause abgeholt. Von dort aus fuhren wir zwei Stunden zu ihrem Ferienhaus zu den Coromandeln. Die Coromandel Peninsula ist eine Halbinsel in der Region Waikato auf der Nordinsel. Als wir dort ankamen, machten John und ich uns auf den Weg zu einem kleinen Berg. 

Da Wendy im Rollstuhl sitzt, konnte sie nicht mitkommen. Wir wanderten circa zwei Stunden diesen Berg hinauf, bis wir an der Spitze angekommen waren. Die kleine Wanderung hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, weil wir von dort eine so schöne Aussicht hatten.

Nachdem wir in der Sonne die Aussicht genossen hatten, machten wir uns wieder auf den Rückweg. Gegen 14:30 Uhr kamen wir wieder zu unserem Ferienhaus an. Wir stärkten uns kurz mit einer Kleinigkeit. Danach gingen wir noch zum Strand, der nur circa 500 Meter entfernt ist. 

Gegen 18 Uhr backten wir unsere eigene Pizza in unserem eigenen Pizza-Ofen. Das Abendessen war echt lecker. Nachdem ließen wir den Abend noch mit einem Film und einem Eis ausklingen und machten uns danach bettfertig. Am nächsten Morgen frühstückten wir zusammen gemütlich. Danach machten wir uns mit dem Auto auf den Weg zu anderen Stränden von Coromandel, welche auch sehr schön sind. 

Als kleine Stärkung gab es dann ein Eis, was berühmt für Neuseeland ist. 

Diese kleine Besichtigungstour von den Coromandel dauerte bis circa 15 Uhr. Wir aßen noch etwas zu Mittag und packten danach schon wieder unsere Sachen. Ich konnte nochmal die Aussicht vom Ferienhaus genießen, bevor es hieß, Abschied zu nehmen. 

Gegen 16:30 Uhr machten wir uns auf die zweistündige Rückfahrt nach Hause. Auf dem Rückweg fuhren wir zu Burger King und holten uns dort unser Abendessen zum Mitnehmen. Als wir bei meiner Gastfamilie ankamen, verabschiedete ich mich und bedankte mich für das wunderschöne Wochenende mit ihnen. 

Die "Exam"-Woche in der Schule

Samstag, 01.09.2018

Wenn die Schülerinnen und Schüler auf dem Macleans College ihre Exams (Arbeiten) schreiben, ist es ganz anders als in Deutschland. In Deutschland kommt man ganz normal zum Unterricht und in der angekündigten Stunde wird die Arbeit geschrieben. Hier jedoch werden an sieben Tage die "Exams" geschrieben, und zwar am 23. und 24. August sowie vom 27. bis zum 31. August. An diesen Tagen erscheinen die Schüler nur zur Unterrichtsstunde, wenn in dem jeweiligen Fach Arbeit geschrieben wird. Das heißt in der elften Klasse muss man sechs Arbeiten schreiben. Entweder ist die Arbeit morgens oder mittags. Die Schüler dürfen bis zu zwei Arbeiten an einem Tag schreiben, die über zwei bis drei Stunden dauern.

Da ich keine Arbeiten schreiben musste, hatte ich diese sieben Tage frei. In dieser Zeit bin ich viel mit dem Bus gefahren, um mir die Gegend genauer anzuschauen. Außerdem bin ich in einem Shoppingcenter gewesen, welcher acht Kilometer entfernt ist. Mit dem Bus ist dieser einfach zu erreichen.

Ich bin aber auch sehr viel am Strand spazieren gegangen. Der Weg dauert ungefähr 20 Minuten. Bei schönem Wetter hat man von hier eine sehr schöne Aussicht. Ich konnte mich leider nicht mit meinen Freunden von der Schule treffen, weil diese alle am Lernen waren. Wenn es mal ein regnerischer Tag war, habe ich zu Hause entweder gestrickt oder Nussecken gebacken. Oder habe auch einfach einen Film geguckt.

 

Mein Familien-Wochenende auf der Südinsel

Montag, 27.08.2018

Am Donnerstag, den 23.08.2018, gegen 18 Uhr kam die Cousine meiner Gastmutter zu uns, mit der wir zum Flughafen fuhren. Nach einer Dreiviertelstunde sind wir am Flughafen in Auckland angekommen. Wir verabschiedeten uns von meinem Gastvater Stewart und gingen mit unserem Handgepäck zu unserem Gate. Der Flug dauerte eine Stunde und 20 Minuten.

Als wir in Christchurch ankamen, wurden wir von Margarets Bruder und seiner Frau gegen 22 Uhr in Empfang genommen. Nach einer Stunde Fahrt sind wir bei einer Schwester von Margaret angekommen. Dort haben wir den Bruder und seine Frau nach einer Tasse Tee verabschiedet und wir machten uns bettfertig, weil es schon sehr spät geworden ist.

Am nächsten Tag machten wir uns gegen 10 Uhr mit dem Auto auf den Weg zur Mutter von Margaret. Auf dem Weg dorthin haben wir einen kleinen Stop bei einem Cafe eingelegt. Als wir im Ort Timaru bei Margarets Mutter angekommen waren, wurden wir mit Muffins, Keksen und Tee begrüßt. Nachmittags sind wir mit der Mutter zu einem Seniorentreffen gegangen, den sie wöchentlich besucht. Dort wurde ich von Vielen herzlich begrüßt und habe nette Gespräche geführt. Wiederum zu Hause gab es eine leckere Suppe mit Brötchen als Abendessen. Wir guckten noch kurz Fernsehen  bevor wir ins Bett gingen.

 

Am nächsten Morgen frühstückten wir erstmal gemütlich. Danach fuhren wir zu einem See, der den Namen "Lake Tekapo" hat. Das Wasser schimmerte sehr schön türkis in der Sonne. Dort in der Nähe sind heiße Quellen. Wir entspannten ganze drei Stunden in den heißen Quellen und waren anschließend ganz schön aufgeweicht. Aber in der Sonne war es sehr angenehm und wir konnten die schöne Aussicht genießen. Nach diesem Aufenthalt machten wir einen kleinen Zwischenstop in einem Cafe und fuhren nach Hause. Wir aßen noch kurz eine Kleinigkeit zu Abend. Wir waren von den heißen Quellen müde und erschöpft.

                                          

 

Am Sonntag frühstückten wir wieder gemütlich und packten unsere Sachen. Wir besuchten einen zweiten Bruder von Margaret und aßen dort auch zu Mittag. Von dort hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf die Berge.

                                                         

Anschließend fuhren wir zu dem Bruder, der uns vom Flughafen abgeholt hatte. Dort verabschiedeten wir uns von der Mutter und der Schwester meiner Gastmutter. Anschließend fuhr uns ihr Bruder nach Christchurch zum Flughafen. Dann ging es mit dem Flugzeug wieder zurück nach Auckland. Dort wurden wir von meinem Gastvater Stewart abgeholt. Damit war unser kleiner Trip auf die Südinsel beendet. Als kleine Info: So viel Tee habe ich noch nie in drei Tagen getrunken ;).

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